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2005-06-22
Deutsches Flashwunder
Nach unfassbar witzlosem Intro wird ein Antidepressivum für Deutsche (Jammern!) verabreicht von Kai Schröder und Nina Sievert, zwei Studenten der Grafik und der interaktiven Medien auf www.wunderdeutschland.de. Da sind alle Elemente des Homepagens in Flash beisammen für die Freunde des Klickibunti und für die Freunde der Künste gibt es ein Manifest. Sucht man sonst was, wähnt man sich gute Nachrichten suchen. Man findet kleine Geschichten. Die sind eher wahr als Literatur. Aber zu klein: alles erschlägt die Verpackung. Und dann natürlich noch dies und das, wo Wunder drin vorkommt. Das, da wett ich, wird die gute Nachricht der digitalen Literatur, der Hype der nächsten fünf Minuten. Und ich kann gar nichts dagegen tun. |